Neuron AI

Das Foundation Model für Physical AI

Das Perception-Language-Action-Modell (PLA) von NEURA vereint 3D-Sehen, Tastsinn, Hören, den Eigenzustand des Roboters und Sprache und verknüpft all das mit einem Gedächtnis.

Warum Sehen allein nicht ausreicht – Lernen Sie Neuron AI kennen

Menschen verlassen sich bei der Arbeit nicht nur auf ihre Augen: Sie spüren, wenn eine Schraube greift, hören, wie ein Riegel einrastet, und wissen auch dann noch, wo ein Bauteil liegt, wenn sie gerade woanders hinschauen. Ein Roboter, der nur sieht, erfasst dagegen bloß die Oberfläche. Neuron AI gibt Robotern deshalb alle Sinne und das Gedächtnis, um sie sinnvoll miteinander zu verbinden.

Roboter, die sich nicht nur bewegen, sondern auch verstehen

VISION-BASIERTE MODELLE (VLA)
Optimiert für Bewegung

Vision-basierte Modelle leisten bereits eine Menge. Sie verlassen sich jedoch auf das, was die Kamera im jeweiligen Moment sieht, und treffen ihre Entscheidungen deshalb meist nur auf Grundlage des aktuellen Bildes.

MIT NEURON AI
Optimiert für Kognition

Neuron AI kann alles, was ein VLA-Modell kann, und ergänzt es um Tastsinn, Hören und Gedächtnis – für all das, was ein Roboter nicht sehen kann.

Wie Neuron AI die Welt wahrnimmt

Sehen

Neuron AI erfasst Geometrie, Farbe und Position in drei Dimensionen. Statt eines flachen Bildes nimmt es die Szene als Raum wahr und erkennt, wo jedes Objekt steht und wie der Roboter es erreichen kann.

Fühlen

Neuron AI spürt den Kontakt mit einer Oberfläche und merkt, ob eine Schraube greift oder durchdreht oder ob ein Beutel voll oder leer ist. Dafür fließen Tast-, Kraft- und Drehmomentdaten direkt in das Modell ein.

Hören

Wenn etwas außer Sichtweite einrastet, ist das Klicken oft das einzige Zeichen dafür. Über Audio macht Neuron AI solche unsichtbaren Ereignisse zu Signalen, auf die der Roboter reagieren kann.

Erinnern

Die Welt besteht weiter, auch wenn gerade niemand hinsieht und die Zeit vergeht. Neuron AI merkt sich, was es gesehen hat. Ein Bauteil, das hinter einem anderen verschwindet, ist für den Roboter also nicht plötzlich weg.

Wie aus fünf Sinnen eine einzige Handlung entsteht

Jede Sinnesmodalität wird kodiert, über die Zeit hinweg in einem gemeinsamen Raum zusammengeführt und schließlich in einen durchgängigen Handlungsstrom übersetzt.

1

3D-Sehen

Punktwolken und Tiefeninformationen, mit denen die Szene als Raum statt als flaches Bild erfasst wird.

2

Taktil

Kraft-, Drehmoment- und Kontaktdaten aus den Händen und Greifern des Roboters.

3

Audio

Kontaktgeräusche ebenso wie gesprochene Anweisungen.

4

Roboterzustand

Gelenkpositionen, Geschwindigkeiten und die Pose des Endeffektors.

5

Sprache

Aufgabenbeschreibungen und physikalische Konzepte, abgestimmt auf das, was der Roboter gerade wahrnimmt.

Wo die Kamera an ihre Grenzen stößt, übernehmen die anderen Sinne

Manche Aufgaben lassen sich mit Kameras allein nicht lösen. Und auch dort, wo das Sehen bereits gut funktioniert, machen zusätzliche Sinne den Roboter noch zuverlässiger.

Spüren, wann sich ein Schloss öffnet

Ob sich ein Schloss tatsächlich geöffnet hat, verrät ein Kamerabild nicht – Klang und Tastsinn dagegen schon.

Greifen, was man nicht sieht

Wenn ein Objekt verdeckt ist, übernimmt der Tastsinn und führt den Griff sicher ans Ziel.

Die Qualität einer Naht hören

Beim Schweißen lässt sich schon am Klang des Prozesses erkennen, wie gut die Naht wird.

Intelligenz, die direkt auf dem Roboter läuft

Neuron AI läuft lokal, also direkt auf dem Roboter. So fallen Entscheidungen in Echtzeit, ohne dass der Roboter auf eine Cloud-Verbindung angewiesen ist.

Geringe Latenz

Entscheidungen entstehen direkt auf dem Roboter, ohne den Umweg über einen Server.

Echtzeit

DIREKT AUF DEM ROBOTER

Ausfallsicherheit

Neuron AI arbeitet auch dann zuverlässig weiter, wenn keine Cloud-Verbindung besteht.

Keine Cloud

ERFORDERLICH

Datenhoheit

Ihre Produktionsdaten bleiben unter Ihrer Kontrolle – gerade für Hersteller in Europa ein entscheidender Punkt.

Ihre Daten

BLEIBEN BEI IHNEN

Ein Modell für jeden Roboter von NEURA

Neuron AI wird auf der gesamten NEURA-Roboterfamilie mit ihren unterschiedlichen Händen und Greifern trainiert. So entsteht ein einziges Modell, das auf jedem Embodiment eingesetzt werden kann.

Wie Neuron AI trainiert wird

Neuron AI lernt aus drei Quellen physischer Erfahrung, die sich gegenseitig ergänzen: echten Interaktionen in der physischen Welt, simulierten Variationen und menschlichem Know-how. Ergänzt wird das Training in den NEURA Gyms durch Datenpartnerschaften mit Industrieunternehmen wie Schaeffler und Bosch.

Reale Roboterdaten

In den NEURA Gyms und in realen Einsatzumgebungen führen Roboter mit unterschiedlichen Embodiments Aufgaben aus. Dabei entstehen synchronisierte Daten aus Sehen, Tastsinn, Kraft, Audio und Bewegung.

Durch Simulation erweiterte Daten

Mit dem Data Amplifier und dem Simulations-Stack von NEURA werden die Trainingsdaten um simulierte Varianten von Aufgaben und Umgebungen erweitert.

Daten aus menschlichen Demonstrationen

Menschen in sensorbestückten Data Suits zeichnen Bewegungen und Aufgabenabläufe auf und bringen so ihr praktisches Fachwissen direkt ins Training ein.

NEURA Gyms entdecken

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Fragen zu Neuron AI

Ein PLA-Modell verknüpft das, was ein Roboter sieht, hört und fühlt, mit dem, was er bereits getan hat. Neuron AI bildet 3D-Sehen, Tastsinn und Kraft, Hören, den Eigenzustand des Roboters und Sprache über die Zeit in einem gemeinsamen Raum ab und setzt all das in einen durchgängigen Handlungsstrom um.

Vision-Language-Action-Modelle (VLA) nehmen die Welt über Kameras wahr. Neuron AI ergänzt das um Tastsinn, Hören und Gedächtnis, sodass Roboter auch auf das reagieren können, was sie nicht sehen.

Ein Roboter bewegt sich in einer physischen Welt, die nie stillsteht. Er muss Objekte und die Folgen seines eigenen Handelns im Blick behalten, oft ohne sie zu sehen. Neuron AI erinnert sich deshalb an Objekte, auch wenn sie gerade außer Sicht sind.

Nein. Neuron AI wird lokal eingesetzt und rechnet in Echtzeit direkt auf dem Roboter, sodass Ihre Daten jederzeit unter Ihrer Kontrolle bleiben.

Neuron AI läuft auf fünf Formfaktoren von NEURA – dem 4NE-1 Gen 3, dem 4NE-1 Gen 4, einem 4NE-1 auf Rädern sowie zwei weiteren bimanuellen Plattformen – jeweils mit unterschiedlichen Greifern und Händen.

Neuron AI wurde vollständig inhouse in Metzingen entwickelt und trainiert. Es lernt aus drei Datenquellen: realen Roboterdaten, durch Simulation erweiterten Daten und Daten aus menschlichen Demonstrationen.

Sind Sie bereit, Ihren Robotern alle Sinne zu geben?

Sprechen Sie mit unserem Team darüber, wie Neuron AI auf Ihren Robotern, in Ihrem Anwendungsfall und mit Ihren Daten zum Einsatz kommen kann.

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